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Aktualisiert am: 16. September 2019 | | Werbelinks sind mit * gekennzeichnet

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Häkeln erlebt – zurecht – ein Comeback. Immer mehr Menschen entdecken, was sie mit Wolle und Häkelnadel alles tun können. Für die einen ist es reine Entspannung, die anderen schätzen die kreativen Möglichkeiten. Schließlich lassen sich auch wunderschöne Kissen häkeln, die ein Blickfang oder das perfekte, einzigartige Geschenk sind.
Für den Einstieg reicht eine einfache Nadel und Wolle, aber dies ist nur der erste Schritt. Verschiedene Materialien, ein Regenbogen an Farben und noch viel mehr Häkelmuster geben dir unzählige Möglichkeiten, etwas zu erschaffen und damit auch noch voll im Trend zu liegen.

Weshalb Kissen häkeln so angesagt ist

Häkeln ist längst keine Beschäftigung für Großmütter mehr, die zahllose Topflappen anfertigen. Ganz im Gegenteil: Immer mehr Menschen entdecken die kreativen Möglichkeiten dieses Hobbys. Es ist nicht nur entspannend, einen anstrengenden Arbeitstag mit einer Häkelarbeit ausklingen zu lassen, sondern ermöglicht auch ganz eigene Kreationen. Auch die Forschung hat den positiven Effekt der Handarbeit nachgewiesen. [1]
Von Schultertüchern, Babydecken und Kissenhüllen ist beim Häkeln alles möglich. Die so entstandenen Einzelstücke sind nicht nur großartige Geschenke, sondern werten auch deine Wohnung auf. Auch die von der Initiative Handarbeit aufgestellten Statistiken zeigen, dass Häkeln und Stricken glücklich machst – und der Trend noch längst nicht abreißt. [2]

Kissen häkeln für Anfänger

Häkeln ist viel zu kompliziert, um damit anzufangen? Weit gefehlt! Das Tolle am Häkeln ist, dass du mit nur vier Grundmaschen eine Vielzahl von Mustern und Werkstücken herstellen kannst. Indem du die Maschen immer neu kombinierst und mit verschiedenen Farben arbeitest, sehen deine fertigen Stücke aus, als würdest du schon viele Jahre Erfahrung haben.
Kissen sind auch für Einsteiger großartig. Beginne mit einer einfachen Kissenhülle für ein rechteckiges Kissen und überzeuge dich selbst: Durch die einfache Form kannst du dich ganz darauf konzentrieren, eine Reihe nach der anderen zu häkeln und dich in Ruhe mit der Technik vertraut machen.

Die vier Grundmaschen

Eine gute Nachricht: Beim Häkeln gibt es nur vier Grundmaschen. Und mit diesen kannst du bereits eine unendliche Vielfalt an Mustern erschaffen. Diese sind die Luftmasche, die feste Masche, das Stäbchen und die Kettmasche.
Die Luftmasche ist der Beginn deiner Häkelarbeit und ist eine einfache Reihe von Schlaufen.
Die feste Masche kommt dann zum Einsatz, wenn das Häkelstück eher stabil sein soll. Für Sitzkissen, die häufig benutzt werden, ist sie gut geeignet. Auch bei gehäkelten Stofftieren ist diese Masche gut, da sie so dicht ist, dass die Füllwatte nicht hervorquillt.
Das Stäbchen gibt es in verschiedenen Variationen halben, normalen oder doppelten Stäbchen. Mit ihm lassen sich die verschiedensten Muster erschaffen.
Mit der Kettmasche schließt Du ein Häkelstück meist ab, so dass keine lose Masche mehr vorhanden ist.

Ganz exotisch: Tunesisch Kissen häkeln

Anders als beim „klassischen“ Häkeln werden beim tunesischen Häkeln wie beim Stricken die Maschen auf der Nadel behalten. Dies ermöglicht ganz neue Muster, die einem Kissen eine spannende Struktur verleihen.
Bei großen Werkstücken ist es mitunter schwierig, alle Schlaufen auf der Nadel zu behalten. Suche dir am besten eine Häkelnadel mit Loch am Ende, durch das du einen stabilen dicken Faden ziehen und so die Nadel „verlängern“ kannst.

Was brauchst du für den Anfang?

Wer das erste Häkelstück in Angriff nehmen will, fühlt sich oft überwältigt von der gigantischen Auswahl verschiedener Wollknäuel. Neben allen Farben des Regenbogens gibt es auch noch mehrfarbiges Garn, welches mit Glitzereffekten oder Fransen.
Im Prinzip kannst du mit jedem Faden und einer Häkelnadel sofort loslegen. Oft entstehen gerade durch ungewöhnliche Garne einzigartige Effekte. Für Einsteiger ist es aber besser, sich erst einmal mit den Grundtechniken vertraut zu machen. Später kommen dann exotische Garne und verschiedene Nadelstärken hinzu.

Was bedeutet die Zahl auf der Nadel?

Häkelnadeln gibt es sowohl in sehr filigraner und dünner Ausführung, als auch in sehr dick. Gekennzeichnet sie sind durch eine Nummer, die ihre jeweilige Stärke angibt. Der Grund dafür ist, dass du je nach Dicke des Garns eine andere Nadel benötigst. Ansonsten werden die Maschen zu groß oder zu klein, und das fertige Stück sieht eigenartig aus.

Das richtige Garn zur Nadel finden

Die passende Wolle für deine Häkelnadel findest du anhand der Nummer, die auf der Papierbanderole des Wollknäuels neben dem Nadelsymbol angegeben ist.
Für den Anfang empfiehlt sich glatte, mitteldicke Wolle und eine passende Nadel in der Stärke 3,5 bis 4,5mm. Nimm keine Farbe, die zu dunkel ist, denn dies erschwert es später den Fadenverlauf der Maschen zu sehen. Mögliche Fehler oder verlorene Maschen findest du so gut.

Kissen häkeln: Eine Anleitung kostenlos finden?

Da Häkeln zunehmend beliebter wird, sind auch immer mehr Bücher mit guten Anleitungen und Mustern zu finden. Dabei reichen die Muster von einfachen Decken und Kissenhüllen bis hin zu luftigen und feenhaften Schultertüchern und Schals.
Wenn du allerdings noch nicht sicher weißt, ob Häkeln wirklich dein Hobby ist, ist die Anschaffung eines Buches wenig motivierend. Zum Glück musst du kein Buch kaufen, das dir erklärt wie du deine ersten Maschen häkelst. Denn im Internet gibt es zahlreiche gute bebilderte Anleitungen, die dich ebenso gut Schritt für Schritt führen.
Mit einer Suche bei Google findest du direkt Seiten, die mit vielen Bildern gründlich die Grundmaschen erklären und auch komplexere Muster aufschlüsseln. So kannst du dich ohne große Ausgaben ans Häkeln herantasten.

Los geht’s: Das erste Kissen

Du hast dich für eine Wolle entschieden und alles besorgt, was du für den Anfang brauchst. Nun brauchst du nur noch Zeit und eine gute Anleitung, um deine erste Kissenhülle zu häkeln.

Das erste Kissen häkeln: YouTube hilft

Gerade am Anfang kann es ein bisschen schwierig sein, aus den Fotos und Beschreibungen einer Anleitung schlau zu werden. In dem Fall ist eine Suche bei YouTube hilfreich: Hier kannst du direkt sehen, wie die einzelnen Schritte funktionieren, und sie immer wieder abspielen. Nimm dir am Anfang Zeit dies nachzumachen, bis es dir flüssig von der Hand geht.

Ein Kissen häkeln: Eckig oder rund?

Rund zu häkeln ist im Grunde nicht schwieriger, als ein Rechteck anzufertigen. Dennoch ist es für Anfänger meist leichter, mit einem Rechteck zu beginnen. So kannst du dich ganz auf die verschiedenen Maschen konzentrieren und ein Gefühl dafür kriegen, wie du sie gleichmäßig häkelst und zählst.
Aber das heißt nicht, dass die runde Kissenhülle warten muss. Mit einer guten Anleitung kannst du auch direkt diese angehen.

Kissen häkeln: 40x40 ist ein guter Anfang

Wenn du kein eigenes Kissen hast, für das du einen Bezug häkeln möchtest, kaufe dir ein schlichtes Kissen in den Maßen 40x40. Dies ist eine gute Größe, die weder zu viel Platz auf dem Sofa einnimmt, noch zu klein ist um darauf zu sitzen.
Wenn du mit einem dickeren Garn und großen Maschen häkelst, kannst du spannende Effekte erzielen, wenn die Garnfarbe und der Stoff des Kissens einen farblichen Kontrast bilden. Ebenso kann es gut aussehen, wenn das Kissen Ton in Ton mit der Wolle durch die großen Maschen schimmert.

Klassiker: Die Granny Sqares

Wer beginnt zu häkeln stolpert schnell über die berühmten „Granny Squares“. Gerade für Einsteiger ist dieses Muster sehr gut geeignet, denn es besteht nur aus Luftmaschen und ganzen Stäbchen, die durch ihre regelmäßige Anordnung aber ein schönes Quadratmuster ergeben.
Das Gute ist, dass du die Granny Squares beliebig groß machen kannst. Je nachdem, wie viele Runden du häkelst, hast du am Ende ein kleines oder ein großes Quadrat. Diese Quadrate wiederum sind ideal geeignet, um jedes mögliche quadratische oder rechteckige Werkstück anzufertigen, indem du sie einfach zusammen nähst.

Kissen häkeln: Muster und Ideen finden

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Von schlichten einfarbigen Kissen hin zu bunten Hüllen ist alles möglich. Experimentiere mit unterschiedlichen Wollarten, oder kombiniere Häkelstücke mit Stoff, um Kissenhüllen aus verschiedenen Materialien anzufertigen.

Ein rundes Kissen häkeln

Im Kreis zu häkeln ist wesentlich einfacher, als es für viele den Eindruck macht. Tatsächlich musst du aber nur wissen, wie du Luftmaschen und Stäbchen häkelst. Du beginnst mit einer Reihe von fünf Luftmaschen, die du zu einem Kreis schließt. Nun folgen elf Stäbchen, die du um diesen Ring setzt, so dass ein kleiner Kreis entsteht. Mit jeder weiteren Runde benötigst du mehr Stäbchen, da jeder Kreis natürlich größer wird.
Eine Alternative sind „Pizzastücke“, die du häkelst und anschließend in Kreisform zusammen nähst. Allerdings ist es hierbei schwer einen wirklich flachen Kreis zu erschaffen. Dies gelingt nur, wenn die einzelnen Dreiecke wirklich zusammenpassen.
Wenn du bereits Erfahrung hast, kannst du auch komplexe Muster häkeln und mit Kombinationen der Grundstiche eigene Muster entwickeln.

Ein Einhorn Kissen häkeln

Die Grundform für dieses Kissen ist ein Kreis. Häkle also zuerst ein weißes rundes Kissen. Ebenfalls aus weiß häkelst du zwei Ohren. Um die Schnauze des Einhorns darzustellen, häkelst du in Größe des unteren Drittels aus hellem Rosa ein Stück, das du anschließend auf den weißen Kreis aufnähst. Das Horn ist geformt wie eine Eistüte und beige, gelb oder goldfarben. Du häkelst es wie einen Kreis, nur dass du in jeder neuen Runde nur wenige neue Maschen hinzunimmst, so dass kein flacher Kreis sondern nach und nach das Horn entsteht. Fülle das Horn schon jetzt mit Füllmaterial, da dies später nur noch umständlich möglich ist.
Wenn du nun die Vorder- und Rückseite des Kissens zusammen nähst, nähe dabei das Horn und links und rechts davon die Ohren fest. Zwischen Ohren und Horn nähst Du auch Wollfäden oder gehäkelte Spiralschnüre fest, um die Mähne darzustellen. Den Abschluss stellten die Augen dar, die du mit schwarzer Wolle aufstickst.

Ein Donut Kissen häkeln

Zu ihrem Namen kommen diese Kissen durch ihre Ringform. Oft werden sie aber auch bewusst so gestaltet, dass sie optisch dem bekannten Gebäck entsprechen.
Ein Donut-Kissen zu häkeln ist dabei sehr leicht, da es sich im Grunde um zwei Kreise mit großem Loch in der Mitte handelt, die zusammengenäht werden. Beginne mit einer etwa 50 Luftmaschen, die du zu einem Kreis schließt. Anschließend kommen Runde um Runde mehr feste Maschen hinzu: In Runde 2 bis 14 kommt auf jede Masche eine feste Masche. In Runde 15 verdoppelst du jede siebte Masche, in Runde 16 jede achte, in Runde 17 jede neunte und so weiter.
Möchtest du tatsächlich einen Donut gestalten, häkelst du den Zuckerguss auf dieselbe Weise. Achte darauf, ihn ungleichmäßig zu häkeln, um den Eindruck von Zuckerguss zu verstärken.

Quellen:
[1] https://psycnet.apa.org/record/2014-23787-001
[2] https://initiative-handarbeit.de/presse/der-spass-am-selbermachen-was-handarbeits-fans-antreibt/

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Dieser Artikel wurde von Frauke Bitomsky und der kissen-welt.net Redaktion verfasst. Unsere Autorinnen und Autoren recherchieren gewissenhaft und erstellen umfangreiche und verständlich aufbereitete Fachartikel zu den jeweiligen Themen.
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